In deiner Partitur

Fehlt meine hellste Stimme.

 

Der Sturm in dir

Fegt meine Straßen leer.

 

Gestochen scharf dein Bild,

In dem ich als Kontur verschwimme.

 

Vollendet deine Zukunft,

viel zu lange bin ich her.

 

Dein Lebensentwurf

Umfasst nicht meine Skizzen.

 

Dein Gedankenkarrussell

Dreht sich nicht um ein Wir.

 

In deiner Loge

Blieb dein „Früher“ sitzen.

 

Dein lautes Lied

Hallte schmerzlich in mir.

 

Wie wurde es in mir so still?

Wann wich der unbenutzte Traum?

 

Ein Enden-Wollen, spürbar kaum,

wächst zu auf SEIN, das werden will.

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