Die Sonne hat mich durchgesonnt.

Der Wind hat mich umwindet.

Dann kam die Wolke, eins-zwei-drei,

hat rechts und links noch wen dabei,

die Möwe möwt den letzten Schrei,

der Wattwurm just entschwindet.

 

Ein Seestern fällt ins Meer hinab

und fängt dort an zu leuchten.

Herr Krebs im Krebsgang mit „klappklapp“

fühlt sich beschert, geht seitlich ab.

Der Tag verblökt sich deichschafschlapp,

Der Mond will sich befeuchten.

 

Am Strand hab ich mich eingekorbt,

bin sandburgtief versunken.

Die Muschel froh benuschelt sich,

mein Herz sagt „poch“ und „och, noch nich’…“,

mir ist so nordseeschwach, hab mich

am Meeresrausch betrunken.

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